Weiler in den Bergen

Meine Heimat zwischen Schwäbisch Gmünd und Schwäbischer Alb

Umrahmt von Bergen, Feldern, Streuobstwiesen und Bachläufen liegt Weiler in den Bergen im Talkessel einer malerischen Umgebung. Die Attraktivität des Schwäbisch Gmünder Stadtteils speist sich nicht nur aus der Nähe zu seinen namensgebenden Bergen, sondern auch durch den Strümpfelbach, welcher sich durch den Ort in Richtung Schwäbisch Gmünd schlängelt. Kurvenreich und steil, entlang von Baumalleen und Wiesen, beginnt im Süden der Anstieg über den Furtlepass in Richtung Hornberg, Degenfeld und Weißenstein.

Zum Stadtteil gehören das 2,5 km entfernte Herdtlinsweiler, sowie die Einzelhöfe Bilsenhof, Giengerhof, Krieghof, Oberer Haldenhof, Ölmühle, Steinbacher Höfe und Unterer Haldenhof. Der Ort wird umrahmt vom Hornberg (683 m) im Südwesten, dem Bernhardusberg (778 m) und Falkenberg (776 m) im Süden und dem Bargauer Horn (754 m) im Osten. 1.064 Menschen (523 weiblich, 541 männlich) leben hier auf einer Fläche von 1.175,9 Hektar.

In der Ortsmitte und dort an der geographisch höchsten Stelle des Ortes befindet sich die Kirche St. Michael der gleichnamigen katholischen Kirchengemeinde und das direkt angebaute Pfarrhaus. Der gesamte Gebäudekomplex ist aufgrund dieser erhöhten Lage weithin sichtbar. In direkter Nachbarschaft zur Kirche befinden sich der Kindergarten sowie die Grundschule und nur wenige Meter entfernt das ehemalige Rathaus - das heutige Bezirksamt.

Der Kindergarten St. Elisabeth ist ein wichtiger Ort zum Ausprobieren und Lernen, also der frühen Bildung für Kinder unter 3 Jahren bis zu ihrem Schuleintritt. Der Kindergarten ergänzt die Erziehung in der Familie und unterstützt die ganzheitliche Förderung der Kinder vor allem in den Bereichen Wahrnehmung, Denken, Lernen, Motorik, Sprache, Kreativität und Sozialkompetenz. Die zwei gruppigen Kindergärten besuchen zurzeit 36 Kinder, die von sechs Fachkräften betreut werden.

Die Grundschule Weiler in den Bergen ist eine städtische Schule mit einem Einzugsgebiet aus Degenfeld, Herdtlinsweiler und Weiler. Die Arbeit an der Schule ist geprägt durch musikalische, künstlerische und sportliche Akzente.

Das Bezirksamt ist Dreh- und Angelpunkt für die verschiedensten Belange, welche die Ortschaft und seine Einwohnerinnen und Einwohner betreffen. Dies reicht vom Personalausweis über die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen, Eheanmeldung bis hin zur Geschäftsstelle des Ortschaftsrates.

Neben dem Kindergarten und der Grundschule beheimatet der Stadtteil auch Einzelhändler und weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Gastronomen.
Das rege Vereinsleben mit Gartenfesten, Dorfolympiade, Theateraufführungen, Weihnachtsfeiern und Musikkonzerten findet unter anderem auf dem Sportplatz, dem Bolzplatz, der Bernhardushalle und der TV-Halle statt. Überdies ist Weiler in den Bergen durch zahlreiche Veranstaltungen und seit 1993 durch den Faschingsumzug, der sich auf der Hauptstraße durch die gesamte Ortschaft zieht, als Faschingshochburg in Ostwürttemberg bekannt.
Wandern, Nordicwalking oder Rad fahren wird ermöglicht durch über 25 km Wald- und Wanderwege für jede Kondition. Von der beschaulichen Talwanderung auf 382 m bis hin zur aussichtsreichen Höhentour auf 770 m ist alles dabei. Die Heide am Hornberg und die Hochfläche auf dem Kalten Feld bieten in den Wintermonaten ganz hervorragende Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Auf dem Plateau des Hornbergs befindet sich ein Segelflugplatz inklusive Segelflugschule. Ob Klassenfahrt, Ausflug, Urlaub, Vereinstreffen oder sonstige Veranstaltungen - das neue Hornberg-Hostel ist Ihre Adresse für eine angenehme Zeit.

Auf dem Hausberg Bernhardus befindet sich seit 1880 eine Wallfahrtskapelle zu Ehren des Namenspatrons Bernhard von Clairvaux. Der Hausberg stand auch Pate bei der Namensgebung für die Seelsorgeeinheit "Unterm Bernhardus", zu der Weiler in den Bergen gehört. Seit vielen Jahren findet jährlich am 20. August die Bernharduswallfahrt mit zahlreichen Teilnehmern aus nah und fern statt. Den Weg der Besinnung am Bernhardus säumen elf Kalksteinskulpturen.

Weiler in den Bergen wurde erstmals 1345 als „Wyler in den bergen“ urkundlich erwähnt. In einem Zeugenverhör 1579 wusste ein siebzigjähriger Weilerner zu berichten, dass sein Heimatort früher „Weiller im Rebennthal“ geheißen habe. Andere Quellen sprechen von „Weiller zum Rebenthal“ und von „Weiler im Raubenthal“. Wie Straßdorf gehörte der Ort teils zu Rechberg, teils zur Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. 1581 verkauften die Rechberger ihren Teil an die Reichsstadt, die fortan alleiniger Herrscher war. Der Ort gehörte zum Amt Bettringen und kam 1802 mit Schwäbisch Gmünd an Württemberg. Zunächst noch von Bettringen aus verwaltet wurde es 1819 eine selbständige Gemeinde innerhalb des Oberamts Gmünd. Am 1. Januar 1971 wurde Weiler in den Bergen in die Stadt Schwäbisch Gmünd eingegliedert

Die Natur, das Miteinander und Füreinander der Bewohner, die vielen Möglichkeiten für Freizeit und Erholung sowie die Nähe zur Stadt sind der Grund, warum die Weilermer und immer mehr Besucherinnen und Besucher diesen Ort lieben.

NEHMEN SIE KONTAKT AUF!

IHRE FRAGEN UND ANREGUNGEN SIND STETS WILLKOMMEN!